Der Mythos des unvollstaendigen Proteins

Jahrzehntelang hiess es, pflanzliche Proteine seien minderwertig. Die Realitaet ist differenzierter. Alle Pflanzen enthalten alle 9 essentiellen Aminosaeuren. Soja, Quinoa und Amaranth haben von sich aus vollstaendige Profile. Eine 2024-Studie im American Journal of Clinical Nutrition bestaetigte, dass gut geplante rein pflanzliche Ernaehrung genuegend Protein fuer Muskelaufbau liefert.

Der Mythos des unvollstaendigen Proteins
Der Mythos des unvollstaendigen Proteins

Die 10 besten pflanzlichen Proteinquellen

Nicht alle pflanzlichen Quellen sind gleich. Hier sind die Champions pro 100g.

  • Texturiertes Sojaprotein: 50g (die absolute Koenigin)
  • Linsen: 25g + Eisen + Ballaststoffe
  • Kichererbsen: 19g + kulinarische Vielseitigkeit
  • Fester Tofu: 17g + Kalzium
  • Tempeh: 20g + natuerliche Probiotika
  • Edamame: 11g + vollstaendiges Profil
  • Quinoa: 14g + alle Aminosaeuren
  • Kuerbiskerne: 30g + Zink + Magnesium
  • Haferflocken: 13g + Betaglucane
  • Seitan: 75g (am dichtesten, aber arm an Lysin)

Wie viel pflanzliches Protein pro Tag

Die allgemeine Empfehlung ist 0,8g pro kg Koerpergewicht. Beim Krafttraining 1,6-2,2g pro kg anstreben. Mit Renzy berechnen Sie Ihr taegliches Protein automatisch mit jedem gescannten Foto.

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Intelligente Kombinationen

Wenn Sie nicht regelmaessig Soja oder Quinoa essen, ergibt die Kombination Getreide + Huelsenfruechte ein vollstaendiges Profil.

  • Reis + Linsen (der indische Klassiker)
  • Vollkornbrot + Hummus (Weizen + Kichererbse)
  • Mais-Tortilla + Bohnen (Mexiko wusste Bescheid)
  • Pasta + Tofu-Sauce (Getreide + Soja)
  • Haferflocken + Erdnussbutter (Getreide + Huelsenfrucht)

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